Landespokal 2017/18

 

Abbehausen verlangt den Kreuzmoorer Boßlern alles ab

 

Reitlander Gummi enttäuscht gegen Grabstede

 

 

Wesermarsch/WBö, Die Boßelpartien im Landespokal, das Viertelfinale stand an. Hinzu kam noch eine Nachholpartie vom Achtelfinale. Favoritensiege bestimmten diesen Spieltag.

Das Halbfinale muss bis zum 18.2. absolviert werden. Dabei empfängt in der Toppartie der Ex-Pokalsieger Kreuzmoor den Titelverteidiger Grabstede. Schweewarden trifft auf den Sieger der Partie vom Viertelfinale Streek/Hohenberge gegen Bredehorn, die am 4.2. ausgetragen wird. Gewinnt der Außenseiter Streek/Hohenberge steht eine Auswärtspartie für die Wesermärschler an. Sonst genießen die Schweewarder das Heimrecht.

 

Die Ergebnisse der 4. Runde (Viertelfinale) bei den Männern:

 

Abbehausen (Bezirksklasse) - Kreuzmoor (Landesliga) 5:6

 

Die 3 Klassen tiefer agierenden Abbehauser bauten gut auf ihren Heimvorteil, der Betonstraße. Der Kreuzmoorer Mannschaftsführer Matthias Gerken: „ Auf unbekannten Geläuf wurde es der erwartet schwere Wettkampf.“ Die Gäste zudem gewarnt, hatten doch die Abbehauser in der Vorsaison den Ex-Pokalsieger und Landesmeister Halsbek rausgeworfen. Die Holzgruppe der Gäste kam auf der Betonstraße besser klar und führte bei der Wende bereits mit 5 Schoet. Im Ziel betrug der Vorsprung mit 53 Wurf 6,060. Die Hausherren eindeutig im Plus mit der Gummi, wo sie bis zur Wende 3 Schoet vorlegten. Es sollte eng werden. Abbehausen brachte 5,086 über die Ziellinie. Somit fehlten den Gastgebern nur 125 Meter für den Überraschungserfolg. Matthias Gerken: „ Am Ende mit dem knappen Sieg natürlich zufrieden.“

 

Reitland (LL) - Grabstede (LL) 0:6

 

Nach der knappen 2:4 Punktspielniederlage hatten sich die Hausherren die Revanche vorgenommen. Das zeigte auch schon der Kader vom Team auf, wo gleich 17 Reitlander bereitstanden, obwohl nur 8 Aktive im Pokal werfen können. Reitlands Sprecher Rainer Müller hochzufrieden: „ Die anderen haben toll das Team unterstützt.“ In der Holz lief es sehr ausgeglichen. Zwischenzeitliche einen Schoet für Reitland. Ansonsten wechselte die Führung. Mit guten 46 Wurf dann das kleine Plus für die Gastgeber mit 27 Meter. Die Gummi lag bereits 2 Schoet bei der Wende zurück. Am Ende waren es -6,030 bei 55 Wurf. Somit benötigte die Gummi gleich 9 Wurf mehr als die Holz für die Strecke. Eine vermeidbare Niederlage. Rainer Müller eindeutig: „ Eine miserable Leistung der Gummigruppe.“ Der Grabsteder Sprecher Holger Alberts: „ Mit den letzten Würfen den Vorsprung ausgebaut. Bei uns lief es mit der Gummi eindeutig besser als im Punktspiel davor.“

 

Mentzhausen (VL) – Schweewarden (LL) 0:3

 

Die Gäste mit jeweils 5 Werfer in den beiden Gruppen. Die Gäste führten zwischenzeitlich mit der Gummi mit 2 Schoet. Bei der Wende waren es aber nur noch 100 Meter. Die Holz der Gäste legten einen Schoet vor, gerieten bei der Wende aber mit 100 Meter in den Rückstand. Somit noch alles ausgeglichen. Auf der Rücktour machte sich das Fehlen von Mentzhausern Leistungsträgern bemerkbar. Mannschaftsführer Ludger Ruch: „ Die Gummi, mit Niklas Wulff dem eigentlichen Holzwerfer, brach leicht ein.“ Kurz vor dem Ziel 4 Schoet zurück, stand dann eine Niederlage mit -2,058 zu Papier. Die Gäste auch mit der Holz mit 140 Meter im Plus. Ludger Ruch: „ An den entscheidenden Stellen fehlte uns das Quäntchen Glück. Die Schweewarder waren konstanter und haben verdient gewonnen.“ Sein Gegenüber Stefan Freese wegen der Ausgangslage: „ Der nächste Gegner kann kommen.“

 

Zetel/Osterende (BL) – Bredehorn (LL) 0:3

 

Die Nachholpartie vom Achtelfinale lange auf Augenhöhe. Bei der Wende die Gäste nur knapp vorn. Die Holz führte mit 35 Meter und die Gummi mit 1,080. Dieser Vorsprung wurde mit der Holz mit 44 Wurf auf 1,120 und der Gummi mit nur 38 Wurf auf 1,117 ausgebaut. Der Sprecher von Zetel/Osterende, Hergen Hullen: „ Wir sind trotz der Niederlage, gegen die 2 Ligen höher werfenden Bredehorner zufrieden. Die Gäste reisten mit Respekt an. Mannschaftsführer Rene Thye: „ Da wir in der Vergangenheit schon gegen kleinere Vereine rausgeflogen sind, waren wir gewarnt,“ und ergänzt: „ Wir wollten keinen Fehler machen und sind mit allen Top-Werfern angetreten. Nun reist man zum Viertelfinale zum Kreisligateam Streek/Hohenberge am 4. Februar.

 

Halbfinale:

 

Kreuzmoor (LL) – Grabstede (LL)

 

Schweewarden (LL) – Sieger Streek/Hohenberge (2. KL AMM/WAT)/Bredehorn (LL).

Kategorie: Landespokal, geschrieben am 19.01.2018 von Robert Schröder