Landespokal 2015/16

 

Kreisklassenteams aus Butjadingen im Pokalfieber

 

Hammer-Männerlos mit Landesligisten Spohle und Grabstede

 

 

WBö. Spohle, Neben dem Boßelspielbetrieb der Landespokal. Dieser Wettbewerb im Klootschießer Landesverband (KLVO) ist, jetzt im 3. Jahr, noch verhältnismäßig jung. Gegenüber dem Punktspielbetrieb wird die Mannschaftsstärke quasi halbiert. Die Männer, 8 Aktive werfen in einer Holz- und Gummigruppe. Die 4 Frauen, eine Gruppe, beginnen auf der Hintour mit der Gummi- und auf der Rücktour folgt die Holzkugel. Der Reiz liegt darin das die klassentieferen Teams Heimrecht genießen, und somit zuhause den „Großen“ auch mal ein Bein stellen können. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist freiwillig. Meldungen konnten bis zur unteren Staffel abgegeben werden. Das wurde von Mannschaften besonders aus Butjadingen, sowie dem Jeverland und Wilhelmshaven gut angenommen. Auch ein Verzicht der Mannschaften die auf Landesebene werfen war möglich. Bei den Männern sind aus den vier Staffeln, von der Landesliga bis zur Bezirksklasse, 19 Mannschaften (32 möglich) dabei. Aus den beiden Frauen Staffeln, Landes- und Bezirksliga bringen sich 8 (16) Teams ein. In den Vereinen genießt der Wettbewerb manchmal auch ein unterschiedlicher Stellenwert. So verzichten die Frauen vom Landesligisten Spohle. Dafür sind aber gleich beide Spohler Frauen aus der Kreisliga dabei. Der Leistungsunterschied in den Paarungen, beträgt bei den Männern, schon schnell mal 6-, 7- und 8 Klassen. Von der Landesliga bis zur 4. Kreisklasse Ammerland/Waterkant, wo die Stollhammer spielen, sind es sogar 12 Staffeln. Tief angesiedelt sind auch Hohenkirchen und Fedderwarden aus der 3. Kreisklasse Jeverland/Wilhelmshaven. In der 1. Kreisklasse Butjadingen gehen Fedderwardersiel, Phiesewarden, Seefeld und Esenshamm II auf Punktejagd. Die Mannschaften aus den unteren Klassen, müssen zudem alle Aktiven an Bord haben, denn sie treten im Punktspielbetrieb, auch nur in Achtermannschaftsstärke an. Bei den Frauen sind Moorriem, 2. Kreisliga Ammerland/Waterkant und Grünenkamp, eine Staffel höher aus der 1. Kreisliga, wieder dabei. Diese beiden unterklassigen Teams sorgten im Vorjahr für Furore und trafen im Viertelfinale, Sieger Grünenkamp, aufeinander. Das Los bescherte wieder diese Paarung, allerdings gleich in Runde eins. „Unten“ angesiedelt sind bei den Frauen, auch Burhave, Blexen und Esenshamm II aus der Kreisklasse Butjadingen.

42 Mannschaften, Vorjahr 45, treten bei den Männern, 6 Runden, im 64ziger Feld an. Bei den Frauen wollen 26 Mannschaften, Vorjahr 23, im 32ziger Feld, 5 Runden, möglichst weit kommen. Somit stehen im 1. Durchgang, beim ko-System, noch etliche Freilose an. Die 1. Runde müssen die Männer bis zum 4. Oktober abschließen. Die nächsten Durchgänge sind bei den Endtermine der Frauen/Männer gleich: 6. Dezember, 10. Januar, Viertelfinale 14. Februar, Halbfinale 20. März. Das Finale steht am 3. April in Bekhausen an. Titelverteidiger sind die Männer aus Halsbek und die Frauen aus Schweinebrück, die jeweils gegen die Kreuzmoorer gewannen. Somit waren im Endspiel die Landesligisten unter sich.

Unter den Augen von Ligenwart Erich Kuhlmann und Sohn Timo wurden interessante Paarungen gezogen. Die nächsten Runden werden nicht neu ausgelost, sondern stehen durch den Spielmodus fest. Ein absolutes Hammer-Los steht in der 2. Runde bei den Männern zwischen den beiden Top-Mannschaften der Landesliga, zwischen Spohle und Grabstede an.

 

Die Paarungen der 1. Runde bei den Männern:

 

Fedderwarden (3. Kreisklasse Jeverland/Wilhelmshaven) – Hooksiel (1. Kreisklasse Nord/West)

 

Moorwarfen (Kreisliga N/W) - Schweewarden (Verbandsliga)

 

Moorriem (Bezirksliga) – Kreuzmoor (Landesliga)

 

Grabstede II (BL) – Neustadtgödens (VL)

 

Fedderwardersiel (1. KK Butjadingen) – Ruttel (VL)

 

Schweewarden II (2. KL Süd/Ost) – Leuchenburg (BL)

 

Altjührden/Obenstrohe (BL) – Bredehorn (LL)

 

Burhave (1. KK BUT) – Rosenberg (Bezirksklasse)

 

Jever (KL N/W) – Waddewarden (BK)

 

Delfshausen (2. KL S/O) – Reitland II (1. KL S/O)

 

Durch Freilose in der 2. Runde mit den Paarungen:

 

Zetel/Osterende (BL) – Sg Moorrem/Kreuzmoor

 

Hohenkirchen (3. KK JEV/WHV) – Augusthausen (1. KL Ammerland/Waterkant)

 

Grünenkamp (1. KL AMM/WAT) - Sg Grabstede II/Neustadtgödens

 

Oldorf/Wiarden (1. KK N/W) – Cleverns (LL)

 

Mentzhausen (VL) – Sg Fedderwardersiel/Ruttel

 

Spohle (LL) – Grabstede (LL)

 

Tarbarg (KL S/O) – Sg Schweewarden II/Leuchtenburg

 

Waddens (1.KL S/O) – Osterforde (BK)

 

Halsbek (LL) Sg Altjührden-Obenstrohe/Bredehorn

 

Phiesewarden (1. KK BUT) – Astede (KL N/W)

 

Stollhamm (4. KK AMM/WAT) – Sg Burhave/Rosenberg

 

Seefeld (1. KK BUT) – Esenshamm II (1. KK BUT)

 

Abbehausen (1. KL S/O) – Sg Jever/Waddewarden

 

Spohle II (1. KL S/O) – Reitland (LL)

 

Esenshamm (2. KL S/O) – Sg Delfshausen/Reitland II

 

Die Paarungen der 1. Runde bei den Frauen:

 

Burhave (KK BUT) – Zetel/Osterende (BL)

 

Blexen (KK BUT) – Esenshamm (KL S/O)

 

Spohle II (KL S/O) – Moorwarfen (KL N/W)

 

Holtange (KL S/O) – Sandelermöns (LL)

 

Esenshamm II (KK BUT) – Stollhamm (KL S/O)

 

Bredehorn (BL) – Kreuzmoor (LL)

 

Delfshausen (BL) – Reitland (LL)

 

Seefeld (KK BUT) – Reitland II (KL S/O)

 

Moorriem (2. KL AMM/WAT) – Grünenkamp (1. KL AMM/WAT)

 

Torsholt (KL S/O) – Schweinebrück (LL)

 

Durch Freilose in der2. Runde mit den Paarungen:

 

Sg Esenshamm II/Stollhamm – Schweearden (LL)

 

Ruttel (KL N/W) – Sg Bredehorn/Kreuzmoor

 

Waddens (BL) – Sg Delfshausen/Reitland

 

Mentzhausen (KL S/O) – Sg Seefeld/Reitland II

 

Sg Moorriem/Grünenkamp – Spohle III (KL S/O)

 

Rosenberg (1. KL AMM/WAT) – Sg Torsholt/Schweinebrück

Kategorie: Landespokal, geschrieben am 11.09.2015 von Robert Schröder