Boßeln Landespokal 2014/15

 

Beide Kreuzmoorer Pokalteams im Finale

 

Frauen vom Außenseiter Grünenkamp halten gut dagegen

 

Die „Reserve“ von Reitlands Frauen chancenlos

 

Moorriemer Boßler anerkennend zu den Leistungen vom Landesmeister Halsbek

 

 

WBö. Ammerland/Wesermarsch/Friesland, Beim Landespokal für die Boßelteams, standen die Halbfinal-Paarungen bei den Männern und Frauen an. In beiden Wettbewerben schafften die Titelverteidiger, die Kreuzmoorer Männer und Schweinebrücker Frauen den Sprung ins Finale. Hier strebt der neue Landesmeister die Boßler aus Halsbek sicherlich das Double an. Die „Großen“, die führenden Tams der beiden Landesligen sind im Finale unter sich. Die Kreuzmoorer Boßlerinnen werden versuchen das mögliche Double der Schweinerinnen zu verhindern. Die beiden Finalpartien werden am Sonntag 29. März, Beginn 13 Uhr beim Vereinslokal des KBV Bekhausen, unter der Regie vom Spielleiter Erich Kuhlmann, ausgetragen.

 

Die Halbfinal-Partien

 

Männer

 

Grabstede (LL) – Kreuzmoor (LL) 0:1

 

Durch den Heimvorteil waren die Grabsteder als leichter Favorit gehandelt worden. Die beiden Gruppen mit unterschiedlichen Ergebnis aus der Sicht der beiden Lager. Die Holz der Gäste mit Matthias Gerken, Christian Runge, Stefan Runge und Thomas Varenkamp sehr stark in den Wettkampf gekommen. Auf der Wende mit 23 Wurf betrug der Vorsprung 2 Schoet. Mitte der Rücktour, betrug der Vorsprung sogar 4 Schoet, und es sah nach einer Klatsche für die Friesländer aus. Doch die Hausherren verkürzten. Am Ende gingen die Gäste mit 50 Wurf, mit einem Vorsprung von 2 Wurf und 116 Metern über die Ziellinie. In der Gummi sollte sich das Ganze genau umgekehrt entwickeln. Die Grabsteder fingen ganz stark an, und legten schnell 4 Wurf vor. Bei der Wende betrug der Vorsprung mit optimalen 23 Wurf immer noch 3 Wurf für die Gastgeber. Die Gäste gaben aber nicht auf, und arbeiteten sich mit Christoph Müller, Manuel Runge, Rainer Schmidt und Dirk Freels in den letzten Würfen auf 2 Schoet heran. Durch zwei starke Schlusswürfe von Dirk Freels und Manuel Runge konnte das Ergebnis gehalten werden. Im Ziel mit 52 Wurf betrug der Rückstand gegenüber den Hausherren 2 Schoet und 35 Meter. Es musste nur kurz gerechnet werden. Die Grabsteder hatten mit 81 Meter Rückstand, den Kürzeren gegen den Titelverteidiger Kreuzmoor gezogen. Der Kreuzmoorer Boßelwart Christoph Müller: „Ein richtig spannender Wettkampf mit genialen Ausgang für uns.“

 

Moorriem (BL) – Halsbek (LL) 0:11

 

Der frisch gebackene Landesmeister gab sich auch auf fremdem Terrain keine Blöße. Schon bei der Wende mussten die zwei Staffel tiefer agierenden Moorriemer, die Stärke der Gäste anerkennen. Die Holz lag 4 Wurf- und die Gummi 1 Wurf zurück. Lediglich die Gummi der Gastgeber konnte lange Paroli bieten. Der Vorsprung wurde auf der Rücktour weiter ausgebaut. Die Gäste gewannen mit der Holz 8,080 und mit der Gummi 2,136. Der Moorriemer Vereinsvorsitzender Torsten Kruse anerkennend: „ Die Sicherheit der Würfe von den Halsbekern über den gesamten Verlauf vom Wettkampf war schon sehenswert.“

 

Frauen

 

Grünenkamp (2. KL AMM/WAT) – Schweinebrück (LL) 0:3

 

Der Außenseiter zeigte keinen Scheu, und hielt gegen den großen Favoriten, bestens dagegen. Bei der Wende betrug der Rückstand mit der Gummi nur einen Wurf. Am Ende ging der Titelverteidiger, Rücktour mit der Holzkugel, mit einem Vorsprung von 3,035, durchs Ziel. Für die relativ kurze Strecke brauchten die Schweinebrückerinnen nur 36 Wurf. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs zum niederklassigen Gegner: „ Die Grünenkamper haben auch sehr gut geworfen.“ Das Vordringen der Grünenkamper ins Halbfinale ist schon als großer Erfolg anzusehen. Das Team um die Championstour-Werferin Anja Küpker, hat die Meisterschaft in der 2. Kreisliga Ammerland/Waterkant eingefahren. Im aktuellen Punktgeschehen, stehen in den höherklassigen 6 Frauen-Staffeln, noch 46 Mannschaften vor den Grünenkampern.

 

 

Reitland II (KL S/O) – Kreuzmoor (LL) 0:12

 

Die Favoritenbürde wurden die Gäste schnell gerecht. Schon zur Wende war die Partie bei den zwei Staffel tiefer agierenden Gastgebern praktisch entschieden. Die Kreuzmoorer legten mit der Gummi, in der Aufstellung Dagmar Töllner-Boltes, Mareike Rohde, Sandra von Häfen und Sandra Gerken 5 Wurf vor. Auf der Rücktour wurde die Holzwerferin Karin Ledebuhr für Dagmar Töllner-Boltes eingewechselt. Der Vorsprung wurde bis ins Ziel mit der Holz auf 12,034 ausgebaut. Die Kreuzmoorer Mannschaftsführerin Sandra von Häfen zum hohen Erfolg: „Wir haben eine Topleistung geboten.“

Kategorie: Landespokal, geschrieben am 17.03.2015 von Robert Schröder