Boßeln Landespokal 2014/15

 

Viertelfinal Partien

 

Frauen vom Kreisligisten Grünenkamp nach vorne

 

Kreisligist Reitland II gegen die Frauen vom Titelverteidiger Kreuzmoor

 

Titelverteidiger Kreuzmoor behauptet sich gegen Schweewarden

 

Männer Bezirksligist Moorriem noch bei den Landesligisten vertreten

 

WBö. Ammerland/Wesermarsch/Friesland, Beim Landespokal, im Viertelfinale, durchweg knappe Entscheidungen, wobei sich die Favoriten behaupteten. Beim Pokal treten die Teams ja quasi in „halber Mannschaftstärke“ gegenüber dem Punktspielbetrieb an. Die Frauen mit einer Viergruppe, auf der Hintour mit der Gummi-und auf der Rücktour mit der Holzkugel. Die Männer, acht Werfer, treten mit einer Holz- und Gummigruppe an. Für diese Runde war vom Spielleiter Erich Kuhlmann, wie auch bei den vorigen Runden wieder ein Rahmenzeitplan vorgegeben. Bei den Frauen hat sich Grünenkamp aus der 2. Kreisliga Ammerland/Waterkant weit nach vorne gearbeitet und empfängt nun im Halbfinale den Titelverteidiger, den Landesligisten Schweinebrück. In Kreisliga Duell Süd/Ost setzte sich die „Reserve“ von Reitland durch. Sie sind nun Gastgeber gegen den Landesligisten Kreuzmoor. Von der Papierform liegt die Favoritenbürde eindeutig bei den beiden Landesligisten.

Bei den Männern haben sich drei Landesligisten für das Halbfinale qualifiziert. Zu dem Trio gesellt sich noch der Bezirksligist Moorriem. Die Moorriemer sicherlich als Gastgeber in der Außenseiterrolle gegen den Meisterschaftsanwärter Halsbek. Im Landesliga Duell könnte der Heimvorteil für Grabstede den Ausschlag gegen den Titelverteidiger Kreuzmoor geben.

Die Halbfinalpartien müssen bis zum 15. März ausgetragen werden. Die beiden Finals der Frauen und Männer stehen dann am Sonntag den 29. März in Bekhausen an.

 

Die Ergebnisse, Viertelfinale, lauten:

 

Frauen

 

Moorriem (1. KK AMM/WAT) – Grünenkamp (2. KL AMM/WAT) 0:5

 

Im Achtelfinale hatte das neuformierte mit einen neuen Streckenrekord, die drei Staffeln höher agierenden Mentzhauser aus der Kreisliga Süd/Ost rausgeworfen. Diese Bestleistung wurde von den Friesländern in dieser Partie noch um einen Wurf unterboten. In der Runde davor hatten sich die Friesländer gegen die zwei Staffel höher spielenden Waddenser (KL Süd/Ost) behauptet. Die Grünenkamper, um die amtierende FKV-Vizemeisterin Anja Küpker, ein Staffel höher als die Gastgeber angesiedelt, boten eine starke Mannschaftsleistung und gewannen mit 5,010. Beide Mannschaften sind in ihren Staffeln die Meisterschaftsfavoriten.

 

Bredehorn (KL Nord/West) – Schweinebrück (Landesliga) 0:4

 

Der Meisterschaftsanwärter hielt auf der Hintour mit der Gummikugel gut mit und lag bei der Wende mit nur einem Wurf zurück. Am Ende setzte sich der Titelverteidiger, der zwei Klassen höher agierende Meisterschaftsfavorit Schweinebrück mit 4,083 durch.

Die Gastgeber begannen mit Jana Schiller, Iris Wittje, Lena Wittje und Fenja Lübben. Eingewechselt wurden Sarah Quathamer und Stephanie Ende. Die Gäste boten Leentje Eggers, Astrid Hinrichs, Alexandra Oertel und Jana Schonvogel dagegen. Zum Einsatz kamen auch noch Christiane Hinrichs und Petra Schonvogel.

 

Reitland II (KL Süd/Ost) – Esenshamm (KL S/O) 4:0

 

Beide Teams kennen sich aus dem Punktspielbetrieb. Die tiefer stehende Reitlander „Reserve“ das Auswärtspunktspiel in Esenshamm verloren, setzten sich im Pokal durch.

Insgesamt betrug der Vorsprung 4,050. Ins Viertelfinale waren die Reitlander mit dem hauchdünnen Vorsprung von 45 Meter gegenüber dem Kreisligisten Moorwarfen eingezogen. In dieser Runde hatte Esenshamm den Bezirksligisten Steinhausen rausgeworden.

 

Haarenstroth (LL) – Kreuzmoor (LL) 0:3

 

Der Aufsteiger Haarenstroth warf im Achtelfinale den Landesligisten Sandelermöns raus.

Die Gäste über den Kreisligisten Holtange ins Viertelfinale gelangt, wussten sich zu behaupten. Von Beginn lagen die Kreuzmoorer vor und brachten 3,067 über die Ziellinie. Die Gäste gingen die Aufgabe mit Dagmar Töllner-Boltes, Daniela Bischoff, Sandra Gerken und Sandra von Häfen an. Auf der Rücktour kamen Anika Carstens und Simke Wiemer für Dagmar Töllner-Boltes und Daniela Bischoff zum Einsatz.

 

Männer

 

Garms (Bezirksklasse) – Grabstede (LL) 0:4

 

Im Achtelfinale hatte der Bezirksklassenvertreter in der verlegten Partie, Anfang Februar gegen den Landesligisten Bredehorn für eine Überraschung gesorgt. Da stand ein 3:1 Erfolg der Garmser zu Papier. Die Holz hatte 3,015 über die Ziellinie gebracht und die Niederlage der Gummi -1,134 wurmte nicht mehr. Gegen den Ex-Meister gelang diesmal die nötige Energieleistung nicht. Die Holz verlor -2,043 und die Gummi -2,132.

 

Kreuzmoor (LL) – Schweewarden (LL) 3:0

 

In der Holz hatten die Gastgeber den Wettkampf gut im Griff, die bei der Wende schon 2 Wurf vorlagen. Mit insgesamt 53 Wurf gewann man mit 3,100. Spannender ging es bei der Gummi zu. Es ging immer hin und her. Mit 50 Wurf brachten die Hausherren noch 37 Meter über die Ziellinie. Die Schweewarder traten in der Holz mit Karsten Bruns, Bjarne Frerichs, Björn Helmerichs, Nils Otersberg und den Ersatzwerfer Dennis Lampe an. In der Gummi wurden Tobias Göttler, Sascha Freese, Andre Bruns und Olaf Czeranowicz aufgeboten.

 

Zetel/Osterende (BK) – Moorriem (BL) 0:4

 

Der Heimvorteil konnte gegen den klassenhöheren Gegner nicht genutzt werden, wobei die Partie bis zur Wende noch offen verlief. Die Holz verlor -3,015 und die Gummi -1,073.

 

Mentzhausen – Halsbek 2:7

 

Fast das komplette Punktspielteam der Hausherren war anwesend um die Wurfleistungen des Favoriten zu beobachten. Super aufgelegt war die Holz der Gastgeber die mit 46 Wurf ein Plus von 2 Wurf herausholten. Mit einer durchschnittlichen Leistung von 52 Wurf konnte da die Gummi, gegen die sehr stark aufwerfenden Halsbeker nicht mithalten. Die Ammerländer gewannen mit 7 Wurf. Der Mentzhauser Mannschaftsführer Ludger Ruch anerkennend: „ Wir haben uns gegen stark aufwerfende Halsbeker gut verkauft. Sie haben weniger Fehler gemacht und verdient gewonnen.“

 

Die Halbfinalpaarungen lauten:

 

Frauen

 

Grünenkamp (2. KL AMM/WAT) – Schweinebrück (LL)

 

Reitland II (KL S/O) – Kreuzmoor (LL)

 

Männer

 

Grabstede (LL) – Kreuzmoor (LL)

 

Moorriem (BL) – Halsbek (LL).

Kategorie: Landespokal, geschrieben am 16.02.2015 von Robert Schröder