Reitlands Boßlerinen knapp unterlegen in der Spitzenpartie

 

Herbstmeister Kreuzmoor

 

Schweewarden meldet sich zurück

 

Schepserinnen auf Meisterschaftskurs

 

 

 

Wesermarsch/WBö, In der Frauen-Landesliga hatte Reitland in der Spitzenpartie gegen Schweinbrück knapp das Nachsehen. Über den inoffiziellen Titel des „Herbstmeisters“ kann sich Kreuzmoor freuen. Endlich der 1.Saisonsieg für Schweewarden. Ab Platz vier beginnt schon die Abstiegsregion in der Landesliga. Eindeutig auf Meisterschaftskurs befindet sich Westerscheps in der Bezirksliga.

 

Zu den Partien

 

Landesliga

 

Reitland – Schweinebrück 1:3

 

Das Top-Prestigeduell Dritter gegen Zweiter. Die Holz de Gastgeber legte mit zwei Superwürfen famos los, und erarbeitete sich gleich einen Vorsprung von einem Schoet.

Dieser Vorsprung wurde bis ins Ziel mit 49 Wurf, 1,045 verwaltet. Die Gummi geriet gleich in Rückstand, glich das aber auf der Strecke zum Deich wieder aus. Auf der Rücktour auf der Reitlander Straße drehten die Gäste mächtig auf, und holten einen Vorsprung von 4 Wurf heraus. Auf den letzten 500 Metern lief es dann besser für die Gastgeberinnen. Am Ende verlor man auch mit 49 Wurf -3,018. Für ein Remis fehlten den Reitlanderinnen insgesamt 73 Meter. Reitlands Sprecherin Brigitte Sanders: „ Sehr spannend angefangen und spannend geblieben.“ Reitland scheint den Stammplatz drei (9:5), Play-Off-Rundenplatz, inne zu behalten. Für Titelverteidiger Schweinebrück (13:1) geht es im Fernduell mit Kreuzmoor um Rang eins weiter. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „ Der erwartete spannender Verlauf. Sind mit dem Ausgang natürlich gut zufrieden.“

 

 

Sandelermöns – Kreuzmoor 0:6

 

Der Favorit lies nichts liegen. Die Holz siegte mit 49 Wurf mit 6,088 und die Gummi musste mit 50 Wurf -43 m abgeben. Kreuzmoors Mannschaftsführerin Sandra von Häfen: „ Die Gummi gleich, die Holz holte den sicheren Vorsprung heraus. „ Die Kreuzmoorerinnen können sich über die „Herbstmeisterschaft“ freuen. Kreuzmoor (13:1) und Mitkonkurrent Schweinebrück punktgleich. Die Kreuzmoorinnen weisen im Spielverhältnis ein Plus von 5 Schoet vor.

 

Schweewarden – Spohle 3:0

 

Die Hausherren melden sich mit dem 1. Saisonsieg zurück. Auf der Kraftstrecke ein Vorsprung mit der Holz von 2 Wurf. Dies wurde am Deich gehalten. Kurz vor dem Ziel Richtung null, gewann die Holz mit 2,056. Die Gummi begann nicht so gut. Schweewardens Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn: „Dafür hat Jessica Bischoff mit einem Superwurf auf dem Knüppeldamm einen Wurf heraus geholt.“ Mit 1,023 ging man über die Ziellinie. Silke Ahlhorn: „Sind natürlich froh über den 1. Saisonsieg.“ Vorerst muss man aber weiterhin mit der „Roten Laterne“ (3:11) vorlieb nehmen. Bei Spohle als Vierter (5:9) beginnt schon der Abstiegskampf.

 

Roggenmoor/Klauhörn – Halsbek 0:14

 

Die Gastgeber kamen im „Kellerduell“ so richtig unter die Räder. Die Holz verlor -4,054 und die Gummi -9,070. Beide Teams weisen 4:10 Punkte auf.

 

Bezirksliga

 

Delfshausen – Esenshamm 1:2 Remis

 

Die Holz der Gäste legte 2,057 vor. Delfshausen gewann mit der Gummi 1,097. Esenshamm wies insgesamt ein Plus von 60 Meter vor. Das (100 Meter Unterschied) reichte noch nicht für den Sieg. Delfshausen (2:12) befindet sich weiterhin in großer Abstiegsgefahr. Der Aufsteiger Esenshamm (7:7) nimmt in der ausgeglichenen Staffel Platz drei ein.

 

Waddens – Haarenstroth 2:0

 

Die Holz holte 1,064 und die Gummi 53 m heraus. Waddens (6:8) nimmt den Nichtabstiegsrang sechs ein. Haarenstroth (7:7) kommt auf ein ausgeglichenes Punktekonto.

 

Grabstede – Zetel/Osterende 0:6

 

Mit der Holz gewannen die Gäste 5,034 und mit der Gummi 1,019. Durch den 2. Sieg in Folge arbeitete sich Zetel/Osterende (7:7) ins Mittelfeld vor. Grabstede nimmt den Abstiegsrang sieben (5:9) ein.

 

Westerscheps – Bredehorn 7:0

 

Die Holz 7,026 machte in dem Spitzenduell alles klar. 10 Meter gab die Gummi an die Friesländer ab. Die Schepser (14:0) nun eindeutig auf Meisterschaftskurs. Der Zweite Bredehorn (8:6) hat schon einen Rückstand von 6 Punkten.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 17.12.2016 von Robert Schröder