Boßeln 6. Spieltag

 

Halsbeker Landesliga „Herbstmeister“

 

Westerscheps übernimmt die „Rote Laterne“

 

 

Wesermarsch/WBö, Der 6. Spieltag der Boßler im Landesverband mit Sonnenschein und Windstille mit idealen Voraussetzungen. Freude und Leid dann durch die Leistungen oft nah bei einander. Mit dem 2. Saisonsieg in der Landesliga, reichte Schweewarden die „Rote Laterne“ weiter. Der Ex Meister Halsbek holte sich erwartungsgemäß den inoffizielle Titel des „Herbstmeisters“. In den Tabellenkeller ist Kreuzmoor gerutscht. Verbandsliga Spitzenreiter Reitland lies nichts anbrennen. Mit dem Spieltag am 11.12. wird die Hinrunde abgeschlossen.

 

Zu den Partien

 

Landesliga

 

Schweewarden – Westerscheps 16:4

 

Im Kellerduell ein schoetreiches Resultat. Richtig zu langten bei den Hausherren, die 18 Mann an Bord hatten, die Holzgruppen. Die 1. Gummi brachte mit der Topleistung von 47 Wurf 4,012 ins Ziel. Das wurde durch die Niederlage der 2. Gummi, 52 Wurf, - 4,029 wieder aufgebraucht. Danach machte die 1. Holz 52 Wurf, 6,046 und die 2. Holz 50 Wurf, 6,033 alles klar. Mannschaftsführer Stefan Freese: „ Dann war der Jubel groß“. Der Aufsteiger Schweewarden (4:8 Punkte) hat die „Rote Laterne“ an die Schepser (3:9) abgegeben.

 

Kreuzmoor – Cleverns 0:3

 

Die Hausherren erneut mit dünner Personaldecke, nur mit 17 Aktiven, davon 2 Werfern aus der Zweiten. Alle vier Gruppen begegneten sich auf Augenhöhe. Auch hier legten die Gummis vor. Die 1. Gummi 52 Wurf, verlor – 179 Meter, die 2. Gummi holte mit 54 Wurf, 18 Meter heraus. Da hielten die Holz nicht mit. Die 1. Holz 58 Wurf verlor -1,037 und die 2. Holz mit 60 Wurf -1,016. Mannschaftsführer Matthias Gerken: „ Die Niederlage geht in Ordnung. Mit etwas Glück war ein Remis drin.“ Die Kreuzmoorer, 4:8, sind voll im Abstiegskampf angekommen. Es sieht nicht unbedingt rosig aus. Auch Cleverns konnte nur 17 Sportler, aber eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Dementsprechend ein zufriedener Heiko Janssen: „ Nach 2 Niederlagen ein wichtiger Auswärtssieg gegen den Abstieg. Ein toller Wettkampf gegen faire Gegner.“ Mit 7:5 Punkten konnte sogar der Platz drei verteidigt werden.

 

Spohle – Bredehorn 4:6

 

Ein Wechselbad der Gefühle. Die Gastgeber legten mit der 1. Holz 49 Wurf, ganze 3 Meter und der 2. Holz 48 Wurf, 4,098 vor. Die Gäste machten den Gesamterfolg mit der 1. Gummi, 45 Wurf, 5,121 perfekt. Hinzu kamen noch 86 Meter mit 46 Wurf von der 2. Gummi.

Bredehorns Mannschaftsführer Rene Thye: „ Wir wollten den Schwung der letzten beiden Heimerfolge mitnehmen.“ Das stand nach dem Einbruch der 2. Holz nach der Wende lange auf Kippe. Rene Thye: „ In de Gruppe mussten wir gleich zweimal auswechseln. „ Kurz vor dem Ziel baute die 2. Holz noch einen Schoet ab. Auch Bredehorn kommt als Vierter auf 7:5 Punkte. Den Gastgebern fehlten 107 Meter zum Remis. Die Spohler mit dem negativen Punktestand (5:7), müssen nach unten schauen. Am nächsten Spieltag steht die wichtige Auswärtspartie in Schweewarden an.

 

Grabstede – Halsbek 5:5

 

Das Prestigeduell der beiden Topteams der letzten Spielzeiten. Die Hausherren setzte mit der 1. Holz, 57 Wurf ein Ausrufezeichen mit 4,117. Das machten die Gäste, die Nachbarn aus dem Ammerland mit der 2. Holz, auch 57 Wurf, 2,056 und der 1. Gummi 51 Wurf, 2,109 wett. Die 2. Gummi, 53 Wurf, 41 Meter für die Gastgeber auf Augenhöhe. Ein fast „echtes“ Remis. Insgesamt wiesen die Friesländer ein Plus von 7 Metern auf. Der Grabsteder Mannschaftsführer Holger Alberts: „ Halsbek lange vorn. Erst auf dem letzten Kilometer konnten wir das Unentschieden sichern. Von den Leistungen kein guter Wettkampf, aber ein sehr spannender,“ und Alberts mit der Selbstkritik: „ Die Durchgangsleistungen der Holz waren nicht so gut. Sein Gegenüber Arne Hiljegerdes sieht es ähnlich: „ Mit der Leistung konnten wir nicht zufrieden sein. Entscheidend war der Einbruch der 1. Holz auf der Rücktour,“ und der Ammerländer weiter: „ Immerhin ein Remis.“ Damit steht auch die Herbstmeisterschaft für den Ex-Meister an. Die Halsbeker, 11:1, weisen eine beruhigen Vorsprung von 4 Zählern vor dem Titelverteidiger Grabstede, 7:5, auf.

 

Verbandsliga

 

Torsholt – Reitland 0:9

 

Die Gäste siegten mit der 1. Holz, 48 Wurf, 95 Meter und der 2. Holz, 49 Wurf, 1,039. Die 1. Gummi gab mit 49 Wurf, -12 Meter ab. Den sicheren Erfolg holte die 2. Gummi mit nur 45 Wurf, 7,080 heraus. Reitlands Sprecher Rainer Müller: „ Zur Wende war der Sieg schon absehbar. Doch nur die 2. Gummi legte auf der Rücktour noch etwas drauf.“ Der Tabellenführer Reitland, 11:1, bleibt unbesiegt. Torsholt, 2:10, bleibt Letzter.

 

Stapel – Mentzhausen 9:0

 

Beim Tabellenzweiten (9:3) konnte man nicht dagegen halten. Die 1. Holz verlor -2,085, die 2. Holz – 69 m, die 1. Gummi -2,142 und die 2. Gummi -3,028. Mentzhausen, 4:8, steckt unten drin.

 

Ruttel – Neustadtgödens 8:2

 

Im Friesland-Duell ein wichtiger Heimerfolg. Beide Mannschaften weisen 6:6 Zähler auf.

 

Altjührden/Obenstrohe – Schweinebrück 9:0

 

Auch hier ein 9:0. Der Aufsteiger (6:6) ließ seine Muskeln spielen. Schweinebrück (4:8) muss nach unten schauen.

 

Bezirksliga

 

Portsloge – Moorriem 12:6

 

Nach dem Sieg gegen den Spitzenreiter Leuchtenburg am letzten Spieltag, nun wieder ein Negativerlebnis für die Moorriemer im Verfolgerduell. Die Gäste gerieten schnell mit der 1. Holz -2,127 und der 2. Holz -9,139 in den Rückstand. Die Aufholjagd mit der 1. Gummi 3,078 und der 2. Gummi 2,148 war nicht von Erfolg gekrönt. Portsloge (8:4) ist Dritter und Moorriem (6:6) nimmt Rang vier ein.

 

Zetel/Osterende – Roggenmoor/Klauhörn 9:4

 

Mit dem Heimerfolg reichte Zetel/Osterende (4:8) die „Rote Laterne“ weiter. Roggenmoor/Klauhörn (6:6) hat ein ausgeglichenes Punktekonto.

 

Waddewarden – Halsbek II 3:5

 

Der Aufsteiger mausert sich. Die Halsbeker „Reserve“ (8:4) nimmt Platz zwei ein. Waddewarden (3:9) ist nun Letzter.

 

Leuchtenburg – Hollwege 10:0 kampflos

 

Hollwege hat in der laufenden Saison das 2. Männerteam vom Punktspielbetrieb abgemeldet. Trotzdem schaffte man es nicht eine Mannschaft gegen den Tabellenführer (9:3) auf die Beine zu stellen. Den Hollwegern (4:8) standen nur 13 Aktive, Sollstärke 16 Mann, zur Verfügung, und die Punkte gingen kampflos weg.

 

Bezirksklasse

 

Reitland II – Rosenberg 1:1

 

Gegen den Tabellenzweiten aus Friesland (7:5) ein halbes Erfolgserlebnis. Die 1, Holz gewann 32 Meter und die 2. Holz 1,085. Abgeben musste man mit der 1. Gummi -140 m und der 2. Gummi -20 m. Insgesamt ein Vorsprung von 107 Metern für die Gastgeber. Somit fehlten 43 Meter zum Sieg. Trotz des Punktgewinns musste die Reitlander „Reserve“, 3:9, die „Rote Laterne“ übernehmen, da der Mitkonkurrent siegte.

 

Grabstede II – Abbehausen verlegt auf den 18.12.

 

Der Aufsteiger Abbehausen (6:4) nimmt Platz drei ein.

 

Haarenstroth – Moorwarfen 8:0

 

Mit dem Sieg, ist Haarenstroth, 4:8, nun Vorletzter.

 

Garms – Wiefels 2:0

 

Im Jeverland-Duell gab der Tabellenführer (10:2) den Ton an. Garms (6:6) weist ein ausgeglichenes Punktekonto vor.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 05.12.2016 von Robert Schröder