Kreuzmoorer und Reitlands Boßlerinen erfolgreich

 

Schweewarden weiterhin sieglos

 

Westerscheps „Herbstmeister“ in der Bezirksliga

 

 

Wesermarsch/WBö, Das führende Trio der Boßlerinnen lies in der Frauen-Landesliga nichts anbrennen. Die beiden führende Teams, Kreuzmoor und Schweinebrück, konnten allerdings kein bedeutendes Plus für ihr Schoetverhältnis erarbeiten. Dagegen werden die Abstiegssorgen in Schweewarden nicht weniger.

 

Zu den Partien

 

Landesliga

 

Schweewaren – Reitland 0:6

 

Im Butjenter Duell waren die Rollen klar verteilt. Knapp ging es noch bei der Holz zu. Da gewannen die Gäste mit 1,065. Die Gummi der Gastgeber gab mit der Gummi -5,008 ab. Die Schweewarder stellten ihr Team etwas um. Mit 1:11 Punkten die Schweewarder am Tabellenende. Mannschaftsführerin Silke Ahlhorn nicht so optimistisch: „ Es sieht wohl schlecht aus, die Liga zu halten.“ Reitlands Mannschaftsführerin Sabrina Basshusen zufrieden: „ Beim Deichstück haben wir uns gut geschlagen wie lange nicht mehr. Die Gummi legte mehrere lange Super-Würfe vor.“ Reitland, 9:3, liegt als Dritter in Lauerstellung.

 

Kreuzmoor – Roggenmoor/Klauhörn 4:0

 

Für die Gastgeber eher ein Arbeitssieg. In der Holz sah es bei einem Rückstand von 3 Schoet bei der Wende, nach einer Überraschung durch die Gäste aus. Kreuzmoors Mannschaftsführerin Sandra von Häfen: „ Auf der Rücktour konnten wir unsere Leistungen ein wenig steigern.“ Mit 60 Wurf, die unebene, ausgeflickte Strecke ist für die Sportler, „verdammt lang“ geworden, rettete man 18 Meter über die Ziellinie. Mit der Gummi auch nur einen Wurf Vorsprung bei der Wende. Dann holte man noch mit 57 Wurf, 4,045 heraus. Kreuzmoor führt die Tabelle weiterhin mit 11:1 Punkten ein. Im Schoetverhältnis weist man ein dünnes Plus von 2 Schoet gegen den punktgleichen Titelverteidiger Schweinebrück auf.

 

Spohle – Schweinebrück 0:3

 

Ein hart umkämpfter Wettkampf mit guten Leistungen von beiden Seiten. Die Gäste gerieten mit der Gummi mit 2 Wurf in den Rückstand. An der Wende dann wieder gleichauf. Die Gummi gewann mit 42 Wurf, 1,041 und die Holz mit 44 Wurf, 2,014. Schweinebrücks Mannschaftsführerin Astrid Hinrichs: „ Ein sehr knappe Sache,“ und zollte den Spohlern ein Lob. „ Eine sehr motivierte junge Mannschaft.“ Spohle weist als Vierter, 5:7, ein negatives Punktekonto auf. Der Zweite Schweinebrück (11:1) tritt am nächsten Spieltag in der Spitzenpartie in Reitland an.

 

Sandelermöns – Halsbek 2:1 Remis

 

Für den Aufsteiger, Halsbek, das 2. Remis in der laufenden Saison. Die Gäste gewannen in der Holz 1,048 und die Hausherrinnen holten das Plus mit der Gummi 2,024 heraus. Sandelermöns, 5:7, war mit einem Gesamtvorsprung von 76 Meter näher an dem doppelten Punktgewinn dran. Nur 24 Meter fehlten zum Sieg. Halsbek (2:10) ist Vorletzter.

 

Bezirksliga

 

Waddens – Westerscheps 0:2

 

Die Butjenter brachten den verlustpunktfreien Spitzenreiter (12:0) an der schmalen Deichstrecke leicht in Verlegenheit. Mit der Holz legte man 67 Meter vor. Die Gäste stellten den Sieg mit der Gummi, 2,027 sicher. Waddens, Vorletzter 4:8, fehlten 61 Meter zum Remis. Gleichzeitig steht die Herbstmeisterschaft von Westerscheps fest.

 

Grabstede – Esenshamm 4:1

 

Die Gäste verschafften sich mit der Holz, 1,047, einen Vorsprung. Mit der Gummi -4,061 konnte man nicht mithalten. Der Aufsteiger Esenshamm, 6:6 kommt auf ein ausgeglichenes Punktekonto. Grabstede, 5:7, nimmt als Sechster, einen Nichtabstiegsrang ein.

 

Zetel/Osterende – Delfshausen 2:0

 

Der Knoten will bei den Delfshausern nicht platzen. Die Holz verlor -64 Meter und die Gummi -2,021. Delfshausen, 1:11, bleibt Letzter. Zetel/Osterende, 5:7, verschaffte sich etwas Luft im Abstiegskampf.

 

Haarenstroth – Bredehorn 1:0

 

Auch hier ging es eng zu. Die Gastgeber gewannen mit der Holz 52 Meter und der Gummi 98 Meter. Somit ein Plus von 41 Meter für den Sieg. Der Landesliga Absteiger Haarenstroth, 7:5, ist Dritter. Bredehorn, hat als Zweiter, 8:4, den Anschluss zu Westerscheps verloren.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 05.12.2016 von Robert Schröder