Bredehorner verlieren gegen den Meisterschaftsanwärter Halsbek

 

Altjührden/Obenstrohe fehlen vier Meter zum Sieg

 

Meisterschaftsanwärter Neustadtgödens mit 26:0 Kantersieg

 

WBö. Friesland, Mit dem 11. Spieltag für die Boßelteams im Landesverband Oldenburg, geht es so langsam in die entscheidende Phase in Richtung Meister- und Abstiegsentscheidungen. Bei den Männern konnte Landesliga Bredehorn den Meisterschaftsanwärter Halsbek nicht aufhalten. Nur vier Meter fehlten dem Tabellenletzten Altjührden/Obenstrohe in der Verbandsliga zum Sieg. Einen 26:0 Kantersieg fuhr der Meisterschaftsanwärter Neustadtgödens in der Bezirksliga ein.

 

Zu den Paarungen

 

Männer

 

Landesliga

 

Kreuzmoor – Cleverns 11:1

 

Als Außenseiter reiste der Vorletzte an. Cleverns Heiner Janßen, gleichzeitig Vorsitzender im Kreisverband Jeverland beklagte vor der Partie: „ Wir müssen gleich sieben Stammkräfte ersetzen.“ Die Hausherren gewannen mit der 1. Holz 1,093, der 2. Holz 5,134 und der 2. Gummi 5,030. Für die Friesländer konnte nur die 1. Gummi 1,016 punkten. Cleverns bleibt Vorletzter mit 5:17 Zahlern, drei Punkte vor dem Letzten Schweewarden (2:18). Die Vierpunkte-Partie dieser beiden Mannschaften um den Klassenerhalt steht am voeletzten Spieltag (8.3.) in Cleverns an.

 

Bredehorn – Halsbek 1:6

 

Im Nachbarduell lies der Meisterschaftsanwärter nichts anbrennen. Die Gastgeber konnten nicht ihre Stammformation aufbieten. Die Gäste punkteten mit der 1. Holz 97 m, der 1. Gummi 147 m und der 2. Gummi. Die Niederlage wurde durch die 2. Gummi festgenagelt die gleich – 5,046 abgab. Auf der Habenseite standen 1,035 der 2. Holz. Die Ammerländer führen mit 20:2 Punkten die Tabelle an. Die Friesländer (7:13) nehmen Platz sechs ein. Für Bredehorn steht nun am nächsten Sonntag (15.2.) noch die Nachholpartie beim Schlusslicht Schweewarden an.

 

Westerscheps – Grabstede 6:12

 

Bei den Gastgebern geriet nur die 1. Holz, mit -6,074 ziemlich in Schräglage. Danach gestaltete sich die Aufholjagd der mit der 2. Holz 1,123, der 1. Gummi 4,072 und der 2. Gummi 5,132 erfolgreich. Der Ex-Meister Grabstede (17:5) bleibt ärgster Verfolger der Halsbeker. Westerscheps (10:12) ist nun Fünfter.

 

Spohle – Schweewarden 3:1

 

Überraschend gut mit hielt der Tabellenletzte im Ammerland. Bei den Spohlern kam nach der auskurierten Fingerverletzung, erstmals der „Turm von Spohle“, Jens Stindt wieder zum Einsatz. Der Titelverteidiger Spohle (14:8) nimmt den FKV-Finalrundenrang drei ein.

 

Verbandsliga

 

Ruttel – Förrien/Minsen 11:1

 

Mit diesem Erfolg ist die Abstiegsfrage für die Aufsteiger nur noch Theorie. Die Gastgeber gerieten nur durch die 1. Holz -1,082 in den Rückstand. Danach reihten sich die Gruppensiege der 2. Holz 2,067, der 1. Gummi 6,140 und der 2. Gummi 2,065 an. Ruttel nimmt mit 10:12 Punkten Platz sechs ein. Für Förrien/Minsen (6:16) ist die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt.

 

Altjührden/Obenstrohe – Schweinebrück 8:7 Remis

 

Seit Ende November (12:0 Punkte Spitzenreiter), läuft es bei den Schweinebrückern nicht mehr rund. Danach stand nur noch eine magere 23:7 Punktausbeute an. Die Hausherren verloren mit der 1. Holz -1,135, und erarbeiteten sich anschließend einen Vorsprung mit der 2. Holz 3,127 und der 1. Gummi 4,065. Danach läuterte die 2. Gummi bei den Gästen mit 5,061 die Aufholjagd ein. Am Ende musste gut gerechnet werden. Es stand ein Remis an. Für das Schlusslicht Altjührden/Obenstrohe (4:18) sicherlich ein Teilerfolg. Die Hausherren wiesen insgesamt einen Vorsprung von 146 Metern auf. Somit nur 4 Meter zum doppelten Punktgewinn, den man dann eher ein wenig nachtrauerte. Schweinebrück bleibt mit 15:7 Punkten Zweiter.

 

Stapel – Reitland 3:5

 

Bei nunmehr vier Punkten Vorsprung kann Reitland (19:3) seine Meisterschaftssause planen.

 

Torsholt – Mentzhausen 5:6

 

Insgesamt ein Vorsprung von 1,056 reichten den Mentzhausern zum Sieg.

 

Bezirksliga

 

Neustadtgödens – Grabstede II 26:0

 

Der Leistungsunterschied wurde deutlich aufgezeigt. Der Vorletzte (6:16) war chancenlos. Die Siege beim Tabellenführer holten die 1. Holz 10,135, die 2. Holz 3,067, die 1. Gummi 8,064 und die 2. Gummi 3,052 heraus. Neustadtgödens (18:4) drei Punkte Vorsprung steht vor dem direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Die Grabsteder „Reserve“ (6:16) hat aber mit dem Abstieg nichts zu tun. Der Klassenerhalt ist für Haarenstroth (0:22) nach diesem Spieltag nur noch „graue Theorie“.

 

Bezirksklasse

 

Zetel/Osterende – Osterforde 12:0

 

Für die Gäste sollten nur kleine Erfolgserlebnisse für die erstgruppen anstegen. Die 1. Holz gewann 5 Meter und die 1. Gummi 141 Meter. Gut zu langten aber die Zweitgruppen der Gastgeber. Die 2. Holz gewann 7,020 und die 2. Gummi 4,149. Zetel/Osterende (17:5) führt weiterhin die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung vor der Halsbeker „Reserve“ an.

Der Abstiegskampf, zwei Mannschaften aus dieser Staffel in die Kreisligen gestaltet sich äußerst spannend. Der Neuling Osterforde befindet sich mit 8:14 Punkten, wegen dem besseren Schoetverhältnis gegenüber dem Vorletzten, auf dem Nichtabstiegsrang sechs.

 

Halsbek II – Langendamm/Dangastermoor 18:0

 

Erwartungsgemäß hatte der Vorletzte (8:14) beim spielstarken Aufsteiger nichts zu bestellen.

Alle Gruppen verloren. Die 1. Holz -1,070, die 2. Holz -4,104, die 1. Gummi -8,028 und die 2. Gummi -3,115.

 

Vielstedt/Hude – Sandelermöns 17:3

 

Außer der weiten Tour in den Landkreis Oldenburg-Land nichts gewesen. Ein Erfolgserlebnisstellte sich nur für die 1. Holz 3,002 ein. Dann stellten sich die Niederlagen der 2. Holz -5,038, der 1. Gummi -3,038 und der 2. Gummi -8,148 ein. Die Abstiegsgefahr ist beim „Schlusslicht“ Sandelermöns (5:17) recht groß.

 

Garms – Wiefels 2:2

 

Ein äußerst spannender Spielverlauf. Das Hinspiel hatte Wiefels noch deutlich mit 18:2 gewonnen. Die Gastgeber legten mit der 1.Holz 2,087 vor. Die Gäste verkürzten mit der 2. Holz 1,009. Dann legten die Hausherren mit der 1. Gummi noch 55 Meter drauf. Wiefels holte danach mit der 2. Gummi noch einmal 1,009 heraus. Garms, ein Vorsprung von 125 Metern, hatte den Sieg vor Augen. Im Mittelfeld der Tabelle nimmt Garms (12:10) Platz vier ein, und Wiefels (10:12) ist als Fünfter auch noch nicht gerettet.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 15.02.2015 von Robert Schröder