Championstour in Westerscheps

Astrid Hinrichs überragend

Simon Quathamer Tageszweiter

 

Westerscheps/WBö, In der Vorwoche der Auftakt der Championstour in Akelsbarg mit der Holzkugel. Nun das 2. Werfen mit der Gummi auf der Heimstrecke vom KBV Westerscheps im Ammerland bei idealen Wetterbedingungen bei Sonnenschein. Es ist eine breite Asphalt Power-Strecke mit dem rundes Straßenprofil. Der Anwurf erfolgte von den Aktiven von beiden Seiten, über „Daumen oder Finger“. Nach 350 Meter die Herausforderung der Linkskurve. Diese mit zwei Wurf zu schaffen, eine recht hohe Hürde. Das sollte Ralf Klingenberg, Rahe (386 m nach zwei Wurf), Maik Pülscher, Roggenmoor-Klauhörn (383 m), Simon Quathamer, Bredehorn (374 m) und Feenja Bohlken, Halsbek (355 m) gelingen. Dann immer geradeaus mit der 10,5 Durchmesser Gummi für die Männer und Frauen. Bei 1550 Meter noch eine Linkskurve, in die Reichweite kamen aber nur die Leistungsbesten heran. Der Schepser Vorsitzender Axel Kasper, gleichzeitig Kreisvorsitzender der ammerschen Klootschießer und Boßler weiß es genau: „ Wenn man da 100 Meter vorsteht und die Kugel voll trifft läuft die Kugel bis knappe 1700 durch. „ Bei den Männern gleich in der 2. Dreierstartgruppe Ralf Look, Großheide. Der Titelverteidiger war der Auftakt mit dem letzten Rang (29.) total missraten. Nun der „Boßler des Jahres“ wieder gut in der Spur. Er warf mit 1635 Meter in die letzte Kurve hinein und wurde Tagesdritter. Davor auf zwei platzierte sich Simon Quathamer mit 1679 m. Der Bredehorner: „ Vor der letzten Kurve dicht dran, habe ich den letzten nicht so gut platziert.“ Mit dem 5. Wurf legte er eine Granate von 250 Meter hin. Der 6.- und 7. Wurf nicht ganz optimal. Simon Quathamer: „ Ich bin mit dem Wettkampfverlauf zufrieden.“ Der „Mann in Gelb“, der Tagesieger von Akelsbarg, Ralf Klingenberg, Rahe startete als Letzter. Er rollte das Feld von hinten auf. Mit dem 9. Wurf bestens durch die Schlusskurve und dann sogar noch einen Wurf. So legte der Raher die Rekordweite von 1872 m mit 10 Wurf vor. Somit für ihn die Gesamtführung nach den zwei Runden, mit optimalen 30 Punkten. Wie schon in der Vorwoche, Rang zwei, brachte sich Matthias Gerken wieder bestens ein. Diesmal mit 1570 Meter, sprang der Platz vier heraus. In der Gesamtwertung nimmt der Kreuzmoorer (21) weiterhin den Platz zwei ein. Michel Albers auch erneut in den Punkten. Mit 1542 Meter wurde der Rutteler Fünfter, 8 Punkte. Zähler holte auch erneut Maik Pülscher, Roggenmoor/Klauhörn mit 1492 m/11., 2 Punkte. In der Gesamtwertung Simon Quathamer, 12 Punkte, (4.), Michel Albers, 10 Zähler (5.) und Maik Pülscher, 9 Punkte (7.) vorne dabei. Bei den Frauen die Rivalen Anke Klöpper, Südarle und Astrid Hinrichs, Schweinebrück, mit Andrea Blonn-Gerdes, Ostermarsch in einer spielstarken Dreierpaarung zusammen. Die Ex-Toursiegerin Astrid Hinrichs an diesem Tag eine Klasse für sich. Optimal lag sie vor dem letzten Wurf vor der Kurve, wo sie dann bestens reinwarf. Die 1698 Meter hätten auch für Platz zwei im Männerfeld gereicht. Eine zufriedene Astrid Hinrichs: „ Es lief alles rund. Der letzte Wurf mit fast 300 Meter war noch ein Volltreffer.“ Sonja Fröhling, Collrunge/Brockzetel/Wiesens, die Gesamtführende mit 21 Punkten, wurde mit 1452 m Tageszweite. Ann- Christin Peters, Ardorf, 1436 m wurde Dritte, vor Anke Klöpper, 1422 m. In der Gesamtwertung nimmt die Titelverteidigerin Anke Klöpper (19) Platz zwei ein, gefolgt von Jana Schonvogel, Schweinebrück (16) und Astrid Hinrichs (15). Jana Schonvogel, brachte sich mit 1411 m erneut auf Rang fünf ein. Janine Siemen, Spohle, das 1. Mal dabei, 1389 m wurde Achte, 5 Punkte. Feenja Bohlken, Halsbek, 1309 m, holte 2 Zähler. Axel Kasper zog ein Fazit: „ Bei den Frauen sah man mit über 1400 Meter einige gute Leistungen. Das sah bei den Männern schlechter aus. Bis auf Platz eins und zwei, hat keiner die ´Kurve durchgeworfen.“ Nun steht für die Tourer eine viermonatige Pause an. Der 3. Durchgang wird erst am 6. Januar 2018 um 13 Uhr in Uplengen-Hollen mit der Holz eingeläutet.

Kategorie: Championstour, geschrieben am 09.09.2017 von Robert Schröder