Boßelsaison 2017/18 Männer

 

Landesmeister Halsbek der Gejagte

 

Spohler hoffen auf gutes Abschneiden

 

Westerscheps und Leuchtenburg nun in der Verbandsliga

 

 

Ammerland/WBö, Die Wahlen, Bundestag und Landtag, bestimmten den Spielplan der Boßelsaison 2017/18. Somit wurde der 1. Spieltag auf den 1. Oktober, verlängertes Wochenende und Beginn der Herbstferien terminiert. Wegen der Landtagswahl geht es dann erst am 22.10. weiter. Danach teilweise in 14 tätigen Rhythmus, soll die Saison am 18. März 2018 beendet sein. Bei dem Kampf um die Punkte, für die Meisterschaften und Platzierungen, geht es dann schon mal lautstark zu wenn die erhofften Vorteile, die Schoets fallen. Mit Prognosen halten sich die Verantwortlichen meist etwas zurück. Auch zu hören: „ Wir wollen Spaß und Fairness haben.“ Diese wünschenswerte Dinge können erfahrungsgemäß schon mal bei einigen Friesensportlern kippen, wenn es um Sieg und Niederlage geht. Auf Landesebene im Klootschießer Landesverband Oldenburg (KLVO) sind wieder vier Männer I Hauptklassen und 2 Frauen I Hauptklassen angesiedelt. Dazu kommen noch die Senioren Landesliga Frauen II und Männer IV. In der höchsten Männer Staffel, der Landesliga ist der Landesmeister Halsbek der Gejagte. Die meisten Beobachter sehen die drei die in der Vorsaison an der FKV Finalrunde teilnahmen, Halsbek, Bredehorn und Grabstede wieder oben. Bei den Halsbekern kommt Thimon Hupens vom KBV Hollwege dazu. Mannschaftsführer Arne Hiljegerdes nimmt den Meisterschaftskampf auf: „ Wir wollen den Titel verteidigen“, und schielt kurz über die Kreisgrenze hinweg: „ Wir rechnen mit starker Konkurrenz aus der Friesischen Wehde.“ Oben mitmischen unter den ersten drei will auch der Ex-Meister Grabstede. Die Bohlkens sind zu den Grabstedern gestoßen. Der Jugendliche Bjarn soll in der Ersten eingebaut werden, ebenso der junge Till Broers.

Jetzt zweimal in Folge unter den ersten drei, gegen solch eine erneute Platzierung hätten die Bredehorner nichts. Kapitän Rene Thye: „Wir werden versuchen wieder gut anzugreifen.“ Bei den Bredehornern fällt verletzungsbedingt Hajo Otten länger aus. Diesen Platz nimmt der Jugendliche Michel Cordes ein. Bei den Kreuzmoorern ist nach längerer Verletzungspause Berthold Jürgens-Jabben wieder dabei. Kevin Ahlers und Marten Scholz sind aus der Zweiten dabei. Reiner Müller ist in die Zweite gerückt. Sie hoffen im Gegensatz zur letzten Saison, das es weitestgehend verletzungsfrei abgeht, und man sich von dem Abstiegsplatz fern hält. Vorsitzender Christoph Müller glaubt: „ Wenn wir alle Leute an Bord haben, brauchen wir uns aber auch vor keiner Mannschaft zu verstecken.“ Eine feste Größe in dieser Liga sind auch die Spohler. Der neue Mannschaftsführer ist Marcel Frerichs:“ Ein sicheres Mittelfeld anstreben. Halsbek ganz klar der Favorit.“ Bei den Spohlern haben Nils Schomaker und Sascha Müller berufsbedingt die Kugel an die Seite gelegt. Markus Praß hat sich Altjührden/Obenstrohe angeschlossen.Aus der Zweiten sind Jörg Pieper, Malte Hibbeler, Claus Eilers und Niko Wellbrock dazu gekommen. Cleverns mit unverändertem Team. Es wurde etwas umgestellt auf den Hinblick auf konstantere, ausgeglichener Gruppenergebnisse. Mannschaftsführer Heiko Janssen: „ Möglichst früh den Klassenerhalt sichern. Ich gehe von einer ausgeglichenen Liga aus.“ 21 Werfer gehören zum Kader der Schweewarder, die nach dem Aufstieg in der Vorsaison den Klassenerhalt als Vorletzter schafften. Dies sicherlich auch wieder das erste Ziel, hin zum Mittelfeld in der neuen Saison. Jörg Kreuzeberg und Thorsten Gebauer sind in die Zweite gewechselt. Dafür sind aus der Zweiten Moritz Kuck und Sören Riesebieter aufgerückt. Aufgehört hat Lukas Kilian. Mannschaftsführer Stefan Freese: „ Das kann man nur schaffen wenn alle an einem Strang ziehen, „ und auch eine Erkenntnis wie in etlichen Vereinen: „ Längst nicht alle aus der näheren Umgebung, da wird es immer schwieriger die Gemeinschaft, das Gesellige zu pflegen.“ Nach dem Abstieg gleich wieder der Aufstieg von Reitland. Mit der Schwere der Aufgabe, Klassenerhalt, kennt man sich somit bestens aus. Der Absteiger aus der Landesliga, meist in der unteren Staffel Verbandsliga gleich wieder oben dabei. So könnte es auch bei Westerscheps laufen. Die Schepser bauen Nachwuchswerfer ein. Die Männer III Werfer Harald Fittje und Klaus Hobbiebrunken gehen in die Zweite. Der 16 jährige Tobias Masemann rückt nach, ebenso die beiden Nachwuchswerfer Jan Bischoff und Kevin Deeken. Patrick Eilts 25 Jahre jung, vom KBV Noord Norden, Wohnort in der Nähe von Oldenburg, hat sich den Ammerländern angeschlossen. Vorsitzender Axel Kasper: „ Wichtig ist das junge Leute eingebaut werden und diese zu motivieren.“ Ärgster Konkurrent dürfte der Zweite der Vorsaison Neustadtgödens werden. Diese beiden Teams treten schon am 1. Spieltag gegen einander an. Der Aufsteiger Leuchtenburg will hier Fuß fassen. Den Kader hat man auf 22 Sportler erweitert um Engpässe zu vermeiden. Der 18 jährige Fynn-Ole Dust kam vom BV Delfshausen und Keno Poelmann vom, BV Sandhatten. Aus der Zweiten rückte Arne Wemken auf. Sportwart Mathias Pfützenreuter: „ Nach der letzten tollen Saison ist der Zusammenhalt und Stimmung einzigartig gut.“ Gut mitmischen wollen auch Torsholt und Stapel. Die Bezirksliga scheint ausgeglichen zu sein. Absteiger ist hier Altjührden/Obenstrohe. In die Liga aufgestiegen ist Wiefels. Beim KBV Hollwege wechselten Fredo und Timon Hupens nach Halsbek. Michael Reil sieht das Saisonziel Klassenerhalt: „ Weil wir eine dünne Personaldecke haben.“ Die weiteren drei Ammerländer Vereine, Portsloge, Roggenmoor/KLauhörn und Halsbek II kämpfen um gute Platzierungen. In der Bezirksklasse tut sich kein Favorit hervor. Neu in der Staffel sind der Absteiger Waddewarden und die Aufsteiger Astede und Vielstedt/Hude. Harenstroth will gut mitmischen.

Kategorie: Ligenbetrieb, geschrieben am 11.10.2017 von Robert Schröder