Karl-Heinz „Kalli“ Husmann verstorben
Ein Förderer der Jugend
WBö Waddens, Große Trauer in Waddens und um zu, bei der großen Friesensportfamilie über die Kreisgrenze Butjadingens hinweg: Im Alter von nur 58 Jahren verstarb Karl-Heinz Husmann, von allen liebevoll „Kalli“ genannt, an einer langwierigen, heimtückischen Krankheit in den frühen Morgenstunden, am Donnerstagmorgen des 24. Mai. Als junger Mann entdeckte er, Ende der Achtziger Jahre, seine Hingabe zum Friesensport, beim KBV Waddens, und brachte sich mit beim Ehrenamt, „ein unermüdlicher Arbeiter“, mit ein. Von 1989 bis 1993 war er dann 2. Vorsitzender bei den Waddensern und führte als Boßelwart die Jugend an den Herrenbereich heran. Gerade die Jugend war ihm eine Herzensangelegenheit, so auch das alljährliche Kreiszeltjugendlager in Burhave, wo er als Jugendwart des Friesischen Klootschießerkreisverbands Butjadingen, auch über Sponsoren, immer wieder für neue Impulse sorgte. Zehn Jahre von 1997 bis 2007 leitete er dann als 1. Vorsitzender die Geschicke im Kreisverband der Butjenter. Nach 22 Jahren ehrenamtlicher Arbeit im Kreisverband, zuletzt 3. Vorsitzender, stellte er sich im Oktober 2011 nicht mehr zur Wahl. Auch sportlich entwickelte er Ehrgeiz. So schloss er sich neben den Aktivitäten in seinem H
eimatverein, beim KBV Schweewarden, 2008 an, um dort mit den Senioren, in der Landesliga Männer III, die sportliche Herausforderung zu suchen. Ein Highlight, von der Krankheit, der Lebenserwartung bewusst, war für ihn dann Anfang Dezember 2011, der Gewinn der Bronzemedaille bei den ranghöchsten Meisterschaften des Friesischen Klootschießerverbands (FKV) in seiner Altersklasse, im Klootschießen, auf dem Segelflugplatz in Neuenburgerfeld, ein Genuss. Sportlich betätigte er sich auch noch im Turnverein Waddens. Das Wohnhaus der Friesensportfamilie Husmann steht direkt an der Boßelstrecke in Waddensersiel am Sieltiefsweg. Er hinterlässt seine Frau Liselotte, die Töchter Jutta und Yvonne mit Partner Jan und Enkelkind Justin. In den Anfangsjahren auf der Werft gearbeitet, war er die letzten Jahrzehnte bei Premium Aerotec in Nordenham beschäftigt, wo er seinen Vorruhestand antreten wollte. Die Trauerandacht zur Einäscherung steht am Mittwoch den 30. Mai, um 10.30 Uhr in der Andachtshalle Coners, in Nordenham an.